«kurze Tiertransporte»
Nutztiere wie Rinder, Schafe oder Schweine verbringen ihr ganzes Leben im Stall, teilweise auch im Auslauf oder gar auf der Weide. Der Transport in einem Lastwagen stellt für sie eine Stresssituation dar. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Dauer des Transports.
In der kleinen Schweiz sind sechsstündige Tiertransporte an der Tagesordnung. Der Grund: Aus Kostengründen erfolgt die Schlachtung vorwiegend in zentral gelegenen, grossen Schlachthöfen. Mit einem dementsprechend langen Anfahrtsweg für die Tiere.
Fleisch transportieren statt lebende Tiere: Gemäss Tierschutzgesetz beträgt die Limite für Tiertransporte max. sechs Stunden. Und das in der kleinen Schweiz! Die Alternative liegt auf der Hand: Fleisch transportieren, anstatt lebende Tiere herumzukarren. Die Tiere würden in lokalen oder regionalen Betrieben geschlachtet und danach die Schlachtkörper transportiert. Das wäre zum Guten für die Tiere und trüge dazu bei, Arbeitsplätze in Randgebieten zu erhalten.
Qualvolle EU-Tiertransporte: Geradezu katastrophal sind die EU-Tiertransporte. Auf Europas Strassen spielt sich Tag für Tag für Hunderttausende von Rindern, Schafen, Schweinen und Pferden ein grausames Drama ab. 360 Millionen Tiere werden jährlich in Europa herumgekarrt. Auf dem Transport sterben jedes Jahr zwei Millionen Tiere.
Seuchen und Krankheiten: Die Gefahr dass durch lebend Tiertransporte Seichen und Krankheiten in ganz Europa verbreitet werden ist sehr real und bereits wiederholt geschehen.
