Plünderung der Weltmeere
Es sind unsere Ozeane, die unseren Planeten aus dem Universum blau erscheinen lassen. Drei Viertel der Erde sind mit Meeren bedeckt. Sie prägen unser tägliches Leben: Mehr als die Hälfte des weltweit verfügbaren Sauerstoffs wird von einzelligen Meeresalgen produziert – jeder zweite unserer Atemzüge stammt also aus dem Meer.
Seit Jahrmillionen gibt es auf unserem Planeten Ozeane, doch der Mensch hat nur wenige Jahrzehnte gebraucht, um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen: Ölverseuchte Strände, abgestorbene Korallenriffe, überfischte Meere und radioaktiv verseuchtes Wasser - die Zeichen der Zerstörung sind allgegenwärtig. Die atemberaubende Vielfalt zu bewahren ist Ziel der intensiven Greenpeace-Arbeit zum Schutz der Meere.
In Anbetracht der prekären Situation auf den Weltmeeren durch Überfischung, der weitweiten Verschmutzung der Meere sowie durch die Zerstörung der Lebensgrundlagen des Lebens im Meer (z.B. Grundschleppnetze, etc. ) sind wir alle gefordert. Es braucht dazu Globales Schutzgebiet für Wale, einen Stopp der industriellen Fischerei, insbesondere der illegalen Treibnetzfischerei, der Einrichtung von Meeresschutzzonen und Förderung der nachhaltigen Fischerei.
Wir Alle sind durch unseren Konsum Teil dieser Zerstörung in den Weltmeeren, teils durch unseren Abfall, durch unseren Energie und Rohstoffkonsum sowie auch durch den Konsum dessen was auf unseren Tischen und genussvoll in unseren Tellern landet. So sind wir auch gefordert unser handeln und tun zu überdenken oder zu ändern.
Weitere Infos
http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Meer
http://www.wwf.ch/de/derwwf/themen/meereundkuesten http://www.oceancare.org
Stichworte
Grundschleppnetze
Lärm in den Weltmeeren
Fischerei Nachhaltig
Meeressschutzgebiete
Whale Watching
